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  1. 011

    Kaleidoskop

    Requisiten in der Wohnung

    Requisiten in der Wohnung

    Eine Runde Tetris

    Eine Runde Tetris

    Passt, wackelt und hat Luft

    Passt, wackelt und hat Luft

    Unser Drehort

    Unser Drehort

    Ums Saubermachen kommen wir nicht herum

    Ums Saubermachen kommen wir nicht herum

    Die Konstruktion hält

    Die Konstruktion hält

    Das wird kein Candle Light Diner

    Das wird kein Candle Light Diner

    Hellere Kisten

    Hellere Kisten

    Geduld ist eine Tugend

    Geduld ist eine Tugend

    Drehplanung

    Drehplanung

    Weiß ist das neue Schwarz

    Weiß ist das neue Schwarz

    Hier könnte man auch einen Horrorfilm drehen

    Hier könnte man auch einen Horrorfilm drehen

    Erster Drehtag

    Erster Drehtag

    Na aber hoffentlich!

    Na aber hoffentlich!

    Auf die richtige Position kommt es an - Regisseur Huan Vu

    Auf die richtige Position kommt es an – Regisseur Huan Vu

    Bildkontrolle - Kameramann Martin Vincent Kolbert

    Bildkontrolle – Kameramann Martin Vincent Kolbert

    Übersicht - Producer und Lead 3D Artist Jan Roth

    Übersicht – Producer und Lead 3D Artist Jan Roth

    An allen Hebeln - Kamera-Assistent Christian Mario Löhr

    An allen Hebeln – Kamera-Assistent Christian Mario Löhr

    Wagt es zu träumen - Hauptdarsteller Scott Chambers

    Wagt es zu träumen – Hauptdarsteller Scott Chambers

    Zurück zu den Traumlanden - Hauptdarsteller Benjamin Sternberg

    Zurück zu den Traumlanden – Hauptdarsteller Benjamin Sternberg

    Einkleidend - Kostümbildnerin Hannah Deuss

    Einkleidend – Kostümdesignerin Hannah Deuss

    Letzter Anstrich - Maskenbildnerin Kristina Pankova

    Letzter Anstrich – Maskenbildnerin Kristina Pankova

    Was nicht passt, wird passend gemacht - Produktionsassistent Peter 'Pit' Tillisch

    Was nicht passt, wird passend gemacht – Produktionsassistent Peter ‘Pit’ Tillisch

    Leuchtend - Beleuchter Kevin Wohlmannstetter

    Leuchtend – Beleuchter Kevin Wohlmannstetter

    Tische rücken - Szenenbild-Assistentin Denise Kerll

    Tische rücken – Szenenbild-Assistentin Denise Kerll

    Da geht die Sonne auf - Beleuchter Christopher Caldwell

    Da geht die Sonne auf – Beleuchter Christopher Caldwell

    Hört Stimmen - Tonmeister Christian Wiechers

    Hört Stimmen – Tonmeister Christian Wiechers

    Unentbehrlich - Produktionsassistenten Ephraim Wörner (links) und Andreas Pagel (rechts)

    Unentbehrlich – Produktionsassistenten Ephraim Wörner (links) und Andreas Pagel (rechts)

    Vorbereitungen

    Vorbereitungen

    Vorbereitungen

    Vorbereitungen

    Erster Shot erledigt!

    Erster Shot erledigt!

    Wir drehen mit der RED ...

    Wir drehen mit der RED …

    ... seinem Baby

    … seinem Baby

    Fenster anpassenwidth=

    Fenster anpassen

    Sonne rein

    Sonne rein

    Scherben bringen Glück

    Scherben bringen Glück

    Auf der dunklen Seite

    Auf der dunklen Seite

    Die richtige Perspektive finden

    Die richtige Perspektive finden

    Aus alt mach neu

    Aus alt mach neu

    Zusätzliches Lichtwidth=

    Zusätzliches Licht

    Probiert das nicht zuhause

    Probiert das nicht zuhause

    Stromausfall

    Stromausfall

    Auf der Suche nach Strom

    Auf der Suche nach Strom

    84 und immer noch bereit für Abenteuer

    84 und immer noch bereit für Abenteuer

    'Nun Herr Vu, könnten Sie bitte nochmal wiederholen und buchstabieren, wen oder was Sie hier zu beschwören versuchen?'

    ‘Nun Herr Vu, könnten Sie bitte nochmal wiederholen und buchstabieren, wen oder was Sie hier zu beschwören versuchen?’

    That's a wind machine

    Das ist eine Windmaschine

    And that's happening if a wind machine is on the set

    Und das passiert, wenn eine Windmaschine am Set ist

    Viel hinzuzufügen

    Viel hinzuzufügen

    Tore öffnen

    Tore öffnen

    Auf der Suche nach Wärme[/

    Auf der Suche nach Wärme

    Sogar der Tod stirbt

    Sogar der Tod stirbt

    Bereit zum Endspurt

    Bereit zum Endspurt

    Farbwechsel

    Farbwechsel

    Letzte Justierungen

    Letzte Justierungen

    Fortschritte sehen

    Fortschritte sehen

    Einmal nassmachen für die Kamera

    Einmal nassmachen für die Kamera

    Der Geschichtenerzähler

    Der Geschichtenerzähler

    Letzte Einstellung

    Letzte Einstellung

    Letzte Einstellung

    Letzte Einstellung

    Reiche Ausbeute

    Reiche Ausbeute

    Kurz vor dem Erwachen

    Kurz vor dem Erwachen

    Ohne Schlaf aber nicht ohne Träume - Drehschluss!

    Ohne Schlaf aber nicht ohne Träume – Drehschluss!

    Zurück in der Realität

    Zurück in der Realität

    Bilder © Elisabeth Mochner bzw. © Huan Vu, siehe Kürzel in den Dateinamen


  2. 010

    Jenseits der Mauer des Schlafes

    Drehschluss! Der Sturm hat sich gelichtet, Sonnenstrahlen bohren sich durch…

    Es war ein kraftraubender Drei-Tage-Dreh aber auch sehr erfüllend. Wir haben jede Minute genossen und unser Dank gilt unserer fantastischen Crew und unseren talentierten Darstellern, dafür dass sie sich auf dieses Schiff gewagt und seinem Kapitän ihr Vertrauen geschenkt haben. Die kurze Reise auf die andere Seite verlief insgesamt sehr gut angesichts der Tatsache, dass wir seit “Die Farbe” vor ziemlich genau fünf Jahren nichts mehr gedreht hatten.

    Am ersten Drehtag hatten wir gleich mit einer Verzögerung von mehr als drei Stunden zu kämpfen. Viele Requisiten wirkten zu dunkel vor den weißen Wänden und da wir diesen unschönen Kontrast nicht so stark erwartet hatten, mussten wir vieles umarrangieren, Requisiten bemalen und weiße Tücher verwenden, um zu der Atmosphäre zu kommen, die wir uns als Ziel gesetzt hatten. Am Ende dauerte der Drehtag jedoch deswegen viel länger als geplant und zwei Shots konnten nicht mehr umgesetzt werden. Doch da diese nicht so wichtig waren, konnten wir damit leben und entschieden uns lieber, uns immerhin einige wenige Stunden Schlaf zu gönnen.

    Leide begann auch der zweite Drehtag nicht viel besser. Erneut führten Probleme beim Szenenbild zu einem Verzug, dieses Mal von mehr als einer Stunde. Fensterflügel mit intaktem Glas wurden im Haus entdeckt und unsere Szenenbildassistenten versuchten sie in das Fenster zu setzen, welches zum Raum gehörte, in dem wir drehten. Sie mussten angepasst werden, was etwas Zeit kostete, doch es lohnte sich. Es wirkte viel natürlicher, auf eine zusätzliche VFX-Lösung konnte verzichtet werden, und es war dem Darsteller möglich, das Glas in einem bestimmten Shot auch wirklich zu berühren. Trotz dieser Verspätung gelang es uns alle geplanten Shots abzudrehen, bis auf einen komplexeren Bluescreen-Shot. Doch dafür konnte einer der beiden fehlenden Shots vom Vortag nachgeholt werden. Im Grunde wäre es sogar fast möglich gewesen auf Planungssoll zu kommen, wenn da nicht ein besonderes Event gewesen wäre… ein Event namens Champions League Finale…

    Dies bedeutete, dass wir den Bluescreen-Shot an unserem dritten und letzten Drehtag nachzuholen hatten, und die restlichen geplanten Shots in der dann verbliebenen Zeit. Und es gelang uns auch! Man konnte sehen, dass Crew und Darsteller von Tag zu Tag immer mehr zusammengewachsen waren. Es ist schade, dass der Dreh gerade dann zu Ende ging, als wir diese Ebene erreicht hatten. Hoffentlich wird es uns möglich sein, irgendwann eines Tages abermals wieder durch die Mauer des Schlafes zu stoßen…


  3. 009

    Träumer der Zukunft

    Morgen geht es los! Wir werden alle Requisiten und das ganze Equipment zum Drehort bringen und das Set für den ersten Drehtag am Freitag vorbereiten. Am gleichen Tag stoßen auch unsere beiden Darsteller aus London zu uns :

     
    BENJAMIN STERNBERG (to the left)
    In 1945 at age 16, Benjamin was chosen to play in the British premiere of Morning Star by American playwright Sylvia Reagan, at the Alhambra Theatre, Glasgow. A wise old actor he met shortly afterwards advised him not to embark on an acting career until he was older with some experience of real life, before attempting to ‘mirror’ it. He took his advice and embarked on multi-faceted business activities.

    Aged 45, the ‘Theatre Bug’ started biting hard, so he did a refresher course at LAMDA and achieved their Silver Medal, but Actors Equity (the actors union) was a closed shop at that time and refused to admit him as they had lots of unemployed members. And without an Equity card it was impossible to find work. So back to the commercial grindstone…

    Two years ago when Benjamin closed his last business, he decided he’d experienced enough ‘living’ and was ready – at 82 years old – to launch his acting career.

    He has participated in six short films since then and has been short-listed for a cameo part in a feature film.

     
    SCOTT CHAMBERS (to the right)
    Scott Studied a BTEC Diploma in Acting, became a member of the National Youth Theatre in 2009 and then in 2011-2012 Scott trained with various acting coaches including Mel Churcher as well as training at The Actors Centre, London. Scott is now signed to Curtis Brown, one of London’s top agencies for actors.

    Scott’s recent theatre credits include: Chicken (Southwark Playhouse, London), Siamese Twins (Theatro Technis, London), Dick Whittington (West Midlands Children’s Theatre/UK&Ireland Tour). Scott begins performing his new play “The Precariat” in July 2013 (Finborough Theatre).

    Scott’s recent film credits include; UWantMe2KillHim? (Andrew Douglas/Bad Hat Harry Productions), Ticking (Chris New), A Place For Us (Tom Hunter). Soon Scott will begin filming for the feature film screen adaption of “Chicken” reprising his role as ‘Richard’, filming begins summer 2013.

     
    SCOTT CHAMBERS wird unseren Helden ROLAND übernehmen, einen Waisenjungen, der mit seinem Schicksal zu kämpfen hat. BENJAMIN STERNBERG wird wiederum den SCHRECKLICHEN ALTEN MANN verkörpern, einen alten Seemann, der in Einsamkeit lebt und von den anderen Dorfbewohnern gefürchtet wird. In der Szene, die wir drehen werden, werden sich beide auf eine unglaubliche, fantastische Reise machen – eine Reise zu den TRAUMLANDEN!


  4. 008

    Und aus dem Nichts entsprang

    Nur noch fünf Tage bis Drehbeginn! In den vergangenen drei Wochen sammelten sich mehr und mehr Requisiten in meiner Wohnung – doch erst letzte Woche, als ein schönes ersteigertes Modellschiff ankam und wir per Zufall eine fantastische alte Türe fanden, begann das ganze Szenenbild erst so richtig zusammenzukommen.

    Die starke symbolische Ausstrahlung des Schiffs neben den Gegenständen und Artefakten, die wir gesammelt haben, hat mich wirklich verblüfft: Das Schiff suggeriert, dass sie von weiter Ferne gekommen sind. Es verbindet sie und sie beginnen zusammen als Ensemble wirklich Sinn zu machen.

    Die alte Haustür ist wiederum ein Geschenk vom Himmel: Wir erhielten die Erlaubnis vom Freilandmuseum Wackershofen, wo weite Teile von “Die Farbe” gedreht wurden, mal einen Blick in ihr Museumsarchiv und -depot zu werfen, um nach einem passenden Bett, Tisch und einer Tür Ausschau zu halten. Und in dieser großen Halle, die einen gewissen Dr. Henry Walton Jones, jr. sehr beeindrucken würde (irgendwo dort in einer staubigen Ecke könnte wirklich die Bundeslade versteckt sein), stießen wir am Ende eines dunklen Gangs auf eine wirklich ganz besondere Tür. Wir waren ausgezogen, um eine schlichte gewöhnliche alte Holztür zu finden, doch dies übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Sie sieht wirklich interessant aus und passt auch sehr gut in unser geplantes Farbschema.

    Im nächsten Blog-Artikel präsentiere ich euch die beiden Darsteller aus London, die zu uns stoßen und sich unserer Reise zu den Traumlanden anschließen werden.


  5. 007

    Artefakte

    Die Vorbereitungen für unseren Dreh sind angelaufen. Da das ganze kürzlich gezwungenermaßer vorverlegt wurde, auf Ende Mai, bleibt jetzt leider weniger Zeit als gedacht für die Organisation. Wir befinden uns im Moment auf der Suche nach Darstellern und sammeln bereits Requisiten. Im folgenden sind einige Ideen aufgelistet, falls jemand zufällig etwas passendes sein Eigen nennt, besorgen und verleihen kann, oder weiß wo man anfragen könnte, bitte melden! (Wenn möglich bitte auch Fotos machen)

    Wichtig: Das ganze spielt vor dem Ersten Weltkrieg, sollte also alles möglichst alt oder zeitlos in der Wirkung sein. Und bei schweren und sperrigen Requisiten kommt natürlich nur die Stuttgarter Gegend in Frage zwecks Abholen und Rückgabe.

    schwierig zu bekommen, aber ‘nice to have’:
    * Anker (wohl eher eine Attrappe als einen echten)
    * Ruder (Rudervereine?)
    * Modell-Segelschiff
    * eingerahmte Gemälde (neutrales Landschaftsmotiv, oder Segelschiff, oder evt. etwas latent unheimliches z.B. aufziehendes Unwetter, verfallene Ruine)
    * Fischtrophäe oder Skelett (Hai-Rachen, Krokodilskiefer) zum an die Wand hängen
    * kleiner Stahlkäfig (für Vogel, Affe, Hund?)
    * Statuen, Masken, Reliquien aus versch. Epochen und Kulturkreisen

    wichtig:
    * ein Holztisch, weiß lackiert, abgeblättert, quadratisch ca. 1m x 1m
    * Holzregale einfachster Art
    * Petroleumlaternen
    * Kerzenhalter
    * dicke Seile und Taue
    * große Tücher, Decken verschiedener Art (eher hell als dunkel)
    * Fischernetze

    sonstiges:
    * Konservendosen
    * Holzkisten
    * Holzfässer
    * Bretter
    * helle und dunkle Flaschen
    * dicke Felljacke mit Kapuze
    * große Ledertasche oder Rucksack
    * schwere Stiefel
    * Besen
    * paar alte Bücher, historische Karten
    * Kette mit Amulett, Talisman, oder so
    * antik wirkender Schild, evt. auch Speer und oder Schwert

    Generell bevorzugt eher helle Gegenstände, damit die Szene von sich aus auch einen verträumten unwirklichen Charakter bekommt und viel Licht reflektiert wird.

    Oh und noch etwas: wir suchen zudem noch nach jemanden, der die Nachtwache am Drehort in Böblingen übernehmen könnte (22-6 Uhr). Mindestens die beiden Nächte von Freitag auf Samstag auf Sonntag, optimalerweise auch schon Donnerstag auf Freitag, da wir Donnerstag bereits das Szenenbild aufbauen. Kleiner Obulus wäre drin, für Ruhm & Ehre wäre natürlich besser ;-)


  6. 006

    Das Dritte Auge

    Wir haben kürzlich unser Previsualization-Video fertiggestellt. Das ist eine grobe voranimierte Version des Teaser Trailers, den wir machen möchten, um zu prüfen, ob auch alles wie gedacht hinhaut, und auch um uns ein Gefühl für den Rhythmus und die Stimmung zu geben. Das ganze fungiert natürlich auch als Grundlage, um verschiedene Soundeffekte und Musikstücke ausprobieren zu können, Und zu guter letzt macht es das ganze Projekt nun auch deutlich greifbarer für alle involvierten Artists, sie können nun ganz konkret sehen und hören wohin die Reise gehen soll. Alles in allem funktioniert das Zwischenergebnis schon ganz gut, die Laufzeit beträgt ungefähr 3:30 Minuten.

    Ansonsten haben wir in der Zwischenzeit unsere Drehort gefunden: Er befindet sich recht nah zu unserer Heimatstadt Stuttgart, und zwar in Böblingen – eine verlassenes, heruntergekommenes Gebäude unter Denkmalschutz, das einst als Empfangshalle des früheren Flughafens Böblingen diente, welches derzeit in ein neues Stadtviertel transformiert wird. Man kann es hier in diesem Video sehen, umgeben von einigen neuen modernen Gebäuden, die bereits errichtet worden sind.

    Wir hatten auch die Möglichkeit nach Wackershofen zurückzukehren, wo wir weite Teile von “Die Farbe” aufgenommen hatten, entschieden uns aber trotz der vollen Unterstützung, die wir von der Museumsleitung erhalten hätten und trotz der weitaus angenehmeren Arbeitsbedingungen dort, letztendlich doch für dieses Gebäude, da uns die Holzwände mit der abgeblätterten weißen Farbe besser gefielen. Wir werden einen der größeren Innenräume nehmen und mit Hilfe von Requisiten zu neuem Leben erwecken – sowie nicht zu vergessen zwei Darstellern.


  7. 005

    Steile Klippen

    Gestern Nachmittag gab es das erste Visual Effects Meeting mit den 3D Artists Jan Roth und Stefan Hähnlein sowie dem 3D & Matte Painting Artist Marco Wilz. Sehr schnell füllte sich der Raum mit purem Geek-Faktor und technischem Gemurmel und Gefasel, den ich hier besser nicht wiedergeben werde.

    Marco kenne ich seit unserer Zeit bei Pixomondo 2006, als wir an dem missglückten Big-Budget (Anti-)Kriegsdrama “Der Rote Baron” arbeiteten. Er wurde zum Flop aber enthielt sehr gelungene Visuelle Effekte, was dazu führte, dass man im Ausland auf die junge Firma aufmerksam wurde. Während ich mein Studium abschloss und drei Jahre damit verbrachte “Die Farbe” zu produzieren, kehrte Marco mehrmals zu Pixomondo zurück und arbeitete an zahlreichen hochklassigen Projekten, zu seinen letzten Arbeiten zählen “Hugo” (Oscar für Visuelle Effekte) und “Game of Thrones” (Emmy für Visuelle Effekte).

    Stefan und Jan kenne ich aus dem Studium an der HdM Stuttgart, und während Jan drei Jahre als Co-Produzent und primärer 3D Artist mit “Die Farbe” verbrachte (sowie mit kleineren Aufrägen, um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen), heuerte Stefan – abgesehen davon, dass er uns unter die Arme griff, indem er den zerfallenden Pilz in “Die Farbe” schuf – als freier Mitarbeiter bei Firmen wie Scanline in München an, wo er an zwei großen deutschen Filmproduktionen mitwirkte, “Wickie und die wilden Männer” und “Hotel Lux”, sowie zuletzt am internationalen Augenöffner “Cloud Atlas”, bei welchem Tom Tykwer und die Wachowskis die Regie führten.

    Aber Schluss mit dem Namedropping. Worüber wir diskutiert haben? Tut mir leid, Details kann ich nicht verraten. Aber ihr werdet es irgendwann sehen und es wird euch hoffentlich gefallen. Erwartet aber nicht zuviel, es ist nur ein kleines Team (weitere VFX Artists stelle ich später vor) und keiner kann in den kommenden Monaten Vollzeit hier dran arbeiten. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in Sachen Qualität das, was ihr in “Die Farbe” sehen konntet, bei weitem übertreffen werden. Immerhin hab ich inzwischen von einem Single-Core Rechner mit 4GB RAM zu einem Quad-Core mit 16 GB RAM aufgerüstet, jawoll ja ;)

    Falls du zufällig selbst ein VFX Artist bist und uns helfen möchtest, dann melde dich bitte und schick uns ein paar Infos zu – Arbeitserfahrung, Fertigkeiten, welche Programme du benutzt, und zeig uns am besten auch ein paar Werkbeispiele. Wir sind besonders interessiert an erfahrenen Simulation Artists im Umgang mit Fluids und/oder Destructions (ups, hab ich da gerade was verraten?).


  8. 004

    Andere Götter – Teil 1

    Hin und wieder möchten wir euch zeigen, woher wir einige unserer Inspirationen für dieses Projekt heranziehen, ob nun im künstlerischen Sinne oder was die Produktionsmentalität betrifft. Als erstes Beispiel möchten wir euch ein wirklich einzigartiges Independent-Filmprojekt aus Großbritannien vorstellen, über das wir vor einer Woche gestolpert sind: The UnderWater Realm

    Eine Gruppe enthusiastischer junger Filmemacher hat sich der wahnwitzigen Aufgabe gestellt, fünf Kurzfilme zu produzieren, die großteils unter Wasser spielen, um ihr Konzept für eine Fantasy-Filmtrilogie über das mythische Volk von Atlantis der Welt vorstellen zu können. Unzählige Stunden an Making-Of-Aufnahmen zeigen die harte Arbeit der letzten Jahre, die in das Projekt geflossen sind und falls ihr das Endergebnis noch nicht gesehen habt, dann ruft ihre Website auf und schaut euch die fünf fertigen Kurzfilme an, die letzten Dezember veröffentlicht wurden. Äußerst beeindruckend und für uns, als ähnlich gesinnte Independent-Filmemacher, die in einem ganz ähnlichen Boot hocken, ein starker Auftrieb für unsere eigenen Anstrengungen.

    Wir hoffen sehr, dass es ihnen gelingt ihren Traum zu erfüllen, und dass sich jemand Großes aus Hollywood bei ihnen melden wird. Und hoffen wir mal, dass wir etwas genauso Beeindruckendes hinbekommen können, was uns in eine ähnliche Position bringen wird. Aber erwartet bitte nicht von uns Unterwasserszenen und fünf Kurzfilme am Stück zu drehen – wir sind eher keine so guten Schwimmer …


  9. 003

    Eine Traumsuche

    Worum dreht sich nun das ganze? Hier die komplette Geschichte: Nach zahlreichen Begegnungen mit jenen, die unseren letzten Film gesehen und gut gefunden haben, wurden wir immer wieder gefragt, was wir als nächstes vorhatten – doch für den größten Teil der vergangenen zwei Jahre hatten wir darauf keine Antwort. Für mich als Regisseur und Drehbuchautor war es entscheidend wieder eine Geschichte zu finden, die mich genauso fasziniert wie “The Colour Out of Space”, eine Geschichte mit einem tiefer liegenden Thema, das mich im Innern anspricht. Viele Geschichten von H.P. Lovecraft sind großartig und effektiv, aber vielen fehlt es auch an einem solchen versteckten Kern, den es in Form eines Filmes zu erforschen und aufzufächern lohnt. Neben Filmideen ohne Lovecraft-Bezug spielten wir einige Zeit mit “The Temple” herum (deutsche U-Boote, yipee!) aber am Ende begruben bzw. versenkten wir die Idee wieder. Nicht unbedingt nur wegen dem benötigten U-Boot und den vielen Szenen mit und unter Wasser, was äußerst schwierig umzusetzen wäre, sondern vor allem da der Handlungsverlauf der Geschichte nicht sehr gut als Film funktioniert. In typischer Lovecraft-Weise fehlt ein dritter abschließender Akt, die Idee hinter “The Temple” ist zwar großartig,der Effekt ist stark, aber ohne etwas hinzuzufügen würde es in einen Kurzfilm mit offenem Ende resultieren. Angesichts all des nötigen Aufwands kamen wir zu dem Schluss, dass das nicht ausreichen würde.

    Was aber nun? Eines Tages kam Anfang 2012 eine neue Idee auf: “Celephais” war schon immer eine meine Lieblingsgeschichten aufgrund des traurigen emotionalen Untertons und nachdem ich eine Comic-Adaption des talentierten Jason Bradley Thompson sowie seine Umsetzung von “The White Ship” und “The Strange High House in the Mist” gesehen und gelesen hatte, reifte ein Keim in meinem Kopf. Im Spätsommer 2012, nachdem ich zwei andere Treatments für mögliche Filme geschrieben und zum ersten Mal “The Dream-Quest to Unknown Kadath” gelesen hatte, war ich schließlich bereit und ließ meiner Fantasie freien Lauf: ein großes, episches Abenteuer drängte darauf zu Papier gebracht zu werden. Und so geschah es dann auch.

    Wir sprechen hier also nicht von der Verfilmung einer einzelnen Lovecraft-Geschichte. Es geht um eine komplett neue Geschichte, die sich in Lovecrafts Traumlanden abspielt und die viele Elemente und Themen aus seinen Geschichten übernimmt. Unser Traum ist es eine komplette Fantasiewelt und einige ihrer Figuren, Götter und Kreaturen zum allerersten Mal zu Leben zu erwecken. Steigt ein bei dieser Traumsuche, einer Suche, die hoffentlich in ein einzigartiges Filmerlebnis münden wird.

    Aber zunächst kleine Schritte: Der Teaser-Trailer. Er wird aus einer kompletten Filmszene bestehen, die ideal dafür geeignet ist, um zu zeigen, wohin die Reise gehen wird.

    Aktuell suchen wir noch nach einem passenden Drehort in dieser Richtung. Wir benötigen eine Hütte oder ein Haus mit mindestens einem seitlichen Fenster, einer gut aussehenden Holztür und genug Platz für zwei Betten auf jeder Seite und einem Tisch in der MItte. Architektonisch am besten küstlich (Nordsee, Ostsee) oder ganz neutral gehalten. Und je älter umso besser. Aber natürlich nur innerhalb unserer Reichweite, also in Deutschland und umliegenden Ländern. Ob im Wald, auf einem Berg oder in einer Stadt ist egal, da wir nur innen drehen würden. Jeder, dem etwas passendes einfällt, bitte melden (auch z.B. wenn so etwas in der Art in einem aktuellen europäischen Film oder Kurzfilm gesehen wurde – wir könnten die Filmemacher dann kontaktieren und fragen). Hinweis: Ein hölzerner Dachboden könnte auch geeignet sein, je nachdem wie groß und wie er aufgebaut ist, und ob es möglich wäre darin zwei Holzwände hinzuzubauen.


  10. 002

    Wahnsinnige Flöten

    Sieben zufällig ermittelte der rund 40 Fans/Followers/Abonennten haben nun ein digitales Exemplar des “Die Farbe” Soundtracks erhalten, der von Tilman Seege komponiert wurde. Wir hoffen, dass sie die unheimlichen Klänge genießen werden und auch, dass wir für “Die Traumlande” wieder mit diesem äußerst talentierten Komponisten zusammenarbeiten können. Das digitale Soundtrack-Album wird demnächst im Online-Shop auf www.die-farbe.com verfügbar gemacht.