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    Küste von Cathay

    Viel ist passiert in den vergangenen Monaten, aber leider muss ich euch mitteilen, dass letzten Endes nun doch nichts daraus resultierte. Wir standen kurz davor ein volles professionelles Budget durch chinesische Investoren zu erhalten, aber leider haben sie kalte Füße bekommen. Um die Geschichte von Anfang an zu erzählen: Letztes Jahr im Winter lernten wir den deutschen Produzenten Sven Ebeling kennen, der bereits für „Nirgendwo in Afrika“ einen Oscar gewann und mit seiner damaligen Vertriebsfirma unter anderem „Donnie Darko“ sehr erfolgreich in die hiesigen Kinos brachte. Er fand das Drehbuch toll und ahnte, dass seine neuen chinesischen Kontakte interessiert sein könnten. Und so kam es, dass wir die letzten Monate zusammen das Filmprojekt planten und Einzelheiten verhandelten. So waren z.B. einige Drehbuchänderungen im Gespräch – schließlich ist mit mehr Budget auch mehr möglich – und wir haben uns Gedanken bezüglich Schauspieler und chinesischer Drehorte gemacht. Das ganze ging sogar so weit, dass das Projekt vor knapp drei Wochen öffentlich in China angekündigt wurde.

    Leider wird nun erst einmal doch nichts daraus, denn das Zeitfenster für einen Drehbeginn noch diesen Spätsommer hat sich inzwischen geschlossen. Sehr schade, dass Unsicherheit letztendlich auf der chinesischen Seite die Oberhand gewonnen hat. Ein lovecraftesker Fantasy-Film ist aber natürlich auch echtes Neuland, gerade auch für chinesisches Publikum. Wer weiß, vielleicht wird sich die Meinung wieder ändern, oder sich noch etwas anderes im Laufe der kommenden Monate tun – wir werden uns auf jeden Fall nun auf die Fertigstellung des Kurzfilms zum Ende des Jahres hin konzentrieren.

    Und der entwickelt sich prächtig, der neueste Rohschnitt kann sich absolut sehen lassen und ich bin richtig stolz auf das Erreichte. Er wird eine Bestätigung für unseren Weg sein, ein Beleg dafür, dass wir aus auch nur sehr geringen Mitteln etwas ganz Besonderes zaubern können. Falls sich bis Jahresende keine neuen Türen in der etablierten Filmindustrie öffnen, werden wir unser Versprechen halten und anschließend „Die Traumlande“ angehen. Das Warten muss schließlich irgendwann sein Ende haben. Vielen Dank daher an euch alle fürs Daumendrücken und Dranbleiben. Und macht euch keine Sorgen, solange ich bei guter Gesundheit bleibe und mir nichts Schlimmes zustößt, wird es wie versprochen den Film geben, garantiert!

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